Die Welt der Krippe - die Krippe der Welt !

Irgendwo auf der weiten, weiten Welt gibt es immer wieder eine heilige Nacht, weil eben Gott immer wieder „ herunter “ kommt, um uns seinen Sohn als Gabe zu schenken… Messias und Erlöser wird Er genannt.

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Crèche de la chapelle des Missions Africaines à Haguenau.
Photo Marc Heilig

Aber wie und wo ? Das wissen wir nicht.

Eines ist sicher : die Welt feiert und das kann sie und mag sie am besten. Feiern um die Wirklichkeit mit ihrer Dunkelheit, ihrer Grausamkeit, ihren Ungerechtigkeiten und ihrer Torheit zu vergessen oder zu übersehen und weiterzuschieben.

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Crèche de la chapelle des Missions Africaines à Haguenau.
Photo Marc Heilig

Vier Wochen lang wird eingekauft im Lichterglanz der Weihnachtsbuden und der eintönigen nagenden Weihnachtsmusik… Wer da sagt, er wisse nicht was Weihnachten ist, der muss blind sein ; den Sinn aber von diesem Getümmel wissen Viele nicht. Der Weihnachtsmann ist der große Herrscher dieser klingenden Welt in diesen Wochen.

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Crèche de la chapelle des Missions Africaines à Haguenau.
Photo Marc Heilig

Aber es gibt nur ein Geschenk für Weihnachten, ein wichtiges und maßgebendes Geschenk in diesen Tagen und es kommt vom himmlischen Vater, Der uns immer wieder sagt : „ Dieser ist mein geliebter Sohn, heute habe Ich Ihn gezeugt zum Frieden für die Menschheit “.

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Crèche de la chapelle des Missions Africaines à Haguenau.
Photo Marc Heilig

Wenn man nun schon ehrlich sein will, muß man zugeben, daß die Welt und die Menschheit schon damals, als „ Augustus, Kaiser des römischen Reiches war und Quirinus, Statthalter von Syrien [1] “ nicht bereit waren, den Messias als Kind zu empfangen. In der Herberge war kein Platz mehr für das junge Paar und alle Türen waren verschlossen in jener Nacht. Wir kennen die Geschichte ! In einer Höhle im Berg, in einer schlichten Unterkunft für Mensch und Vieh, die beisammen schliefen, indem sie sich gegenseitig schützten vor der nächtlichen Kälte, dort kam der Sohn Gottes zur Welt !…

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Crèche de la chapelle des Missions Africaines à Haguenau.
Photo Marc Heilig

Alle waren abwesend und der Engel des Herrn musste die zerstreuten Hirten „ zusammentrompeten “ bevor der Chor der singenden Engel erschien und der Himmel plötzlich aufleuchtete vor den verblüfften Hirten !...

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Crèche de la chapelle des Missions Africaines à Haguenau.
Photo Marc Heilig

Und hier bewundere ich immer wieder Gott den Vater in seiner unerschütterten Geduld : Er kennt und weiß um was es sich dreht, und zwar die Erlösung der Menschheit durch seinen neugeborenen Sohn. Er kennt und weiß, daß die Mehrheit der Menschen in dieser Nacht hinter verschlossenen Türen keinen Platz mehr haben für einen Erlöser. Sie sind zu sehr mit ihren Geschenken eingenommen um den Fremden zu hören, der an ihr Fenster klopft… oder an ihr Herz.

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Crèche de la chapelle des Missions Africaines à Haguenau.
Photo Marc Heilig

Der Weg vom Fenster zum Herzen ist zwar nicht weit, aber das ist auch so öfters verschlossen.

In seiner unendlichen Geduld wartet der Vater im Himmel und auf Erden auf jenen Tag, an dem Fenster und Türen, Herzen und Augen aufgehen werden um Gott zu erkennen und zu empfangen, in diesem Kinde.

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Crèche de la chapelle des Missions Africaines à Haguenau.
Photo Marc Heilig

Weihnachten ist doch das Fest der Verheißung : „ Die Jungfrau, sagt der Prophet Jesaya, wird ein Kind empfangen, sie wird einen Sohn gebären und Josef wird ihm den Namen Immanuel – Gott mit uns – geben [2] “. Und dieses Kind wird ein Zeichen sein der Gegenwart des Herrn unter den Menschen.

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Crèche de la chapelle des Missions Africaines à Haguenau.
Photo Marc Heilig

Aber die Menschheit braucht eben Zeit um das zu verstehen und das weiß der ewige, geduldige Vater aller Zeiten und wartet eben ab. Die Zeiten stehen doch, und trotz allem, in seiner Hand !...

[1] Lukas 2, 1-3.

[2] Jesaya 7,14.

Publié le 16 mars 2015 par Jean-Pierre Frey