Wo ist der Geist Gottes ?

Die Antwort ist einfach. Überall und schon am Anfang

Das Buch „Genesis“ sagt uns :
Im Anfang war die ERDE wüst und wirr, Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist aber schwebte über dem Wasser. Und Gott sprach das Wort : LICHT. Es werde Licht. Und es wurde Licht.
Gott sah, dass das Licht gut war.

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La Pentecôte. Enluminure du Missel de l’Abbaye bénédictine de S Martino delle Scale (Sicile). XVIe s.
Photo liviaaugustae.eklablog.fr

Im ersten Buch der heiligen Schrift waren die drei Personen der Heiligen Dreifaltigkeit schon da : Alle drei… Aber der Geist schwebte am Höchsten und erfüllte das Wort, das der Schöpfer gesagt : Licht soll werden… und durch den Geist Gottes wurde es Licht.

Und man muss schon feststellen, daß eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Schöpfer und dem Sohne – dem Wort Gottes - und dem Geist herrschte.
Und dieser Geist heißt : Stärke – Energie – Licht - Weisheit und Kraft. Und er schwebt stets über uns und in uns.

Aber so wie er schwebte über dem chaotischen Abgrund des Anfangs und so schwebte er über und mit dem und über dem Sohn angefangen mit der Empfängnis im Leibe Marias, der Mutter des Herrn und so schwebte er noch über dem Kreuze, wo der Heiland seine letzten Worte ausrief : „In deine Hände, Vater, lege ich meinen Geist und mein Leben“. Denn alles war vollbracht… Aber drei Tage nach seinem Tode richtete er den Gekreuzigten Heiland auf und sande ihn glorreich aus dem versiegelten Grabe in alle Welt.

Und das, weil eben der Geist Gottes Licht und Kraft und Weisheit ist. Aber in der Schrift tobt manchmal dieser Geist plötzlich und unerwartet auf in Blitz und Donner wie auf dem Berge von Sinai. Oder am Pfingstmorgen – 50 Tage nach der Auferstehung des Herrn - inmitten der Apostelschar, die als erste christliche Gemeinschaft um die Mutter des Herrn geschart war in Erwartung des Geistes.
Aber sonst ist seine Gegenwart gediegen und schlicht so wie er die Jungfrau von Nazareth heimsuchte, um sie zur Mutter des Sohnes Gottes zu machen. Auch so schwebt er schlicht und still, aber mit seiner Kraft über dem Kreuze.

Bei seiner Taufe schon im Jordan kam er schlicht und gediegen wie eine fliegende Taube auf den geliebten Sohn des ewigen Vaters herunter, um Ihn zum Messias zu erheben.
Und so schlicht und gediegen kam er über jeden von uns herab am Tage unserer Taufe, um aus jeden von uns einen Sohn oder eine Tochter Gottes zu machen als ein Mitglied des priesterlichen, königlichen und prophetischen Volkes des neuen Bundes, um uns zu gestalten und auszuschicken als Zeugen einer guten Nachricht in die weite offene Welt.

Deswegen ist ein christliches Leben, ein Leben das man im Geiste und in der Wahrheit vollbringen soll und nicht nach seinen täglichen Bequemlichkeiten.

Komm, O Geist von Oben !

Publié le 3 juillet 2017 par Jean-Pierre Frey