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Société des Missions Africaines de Strasbourg
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Was ist da noch zu hoffen an diesem Karfreitag Abend ?
Article mis en ligne le 30 septembre 2019

par Jean-Pierre Frey

Die Karwoche ist eine Einladung zu einem Zyklus der verlorenen Hoffnung in drei Etappen, bis zur offenen Türen und Toren am helllichten Ostermorgen.

Bas-relief de la cathédrale d’Héliopolis (Egypte)
Photo Louis Kuntz

Und zwar war noch am Palmsonntag alles zu hoffen ! Ja, „ Alles “ – der Herr auf einem Esel zieht ein in Jerusalem wie ein König… Ja, auf einem Esel, der eine Eselin war mit seinem Fohlen laut Matthäus [1]. In der ganzen Geschichte Israels wanderten und parierten alle Könige von Israel auf Eseln, weil sie keine Pferde hatten oder kannten. So war es mit Saul dem ersten, der auf einem Esel gesessen, die verlorenen Eselinnen seines Vaters suchte und dann Samuel [2], den Propheten traf, der ihn zum König weihte auf der Stelle als auserkoren vom Herrn zu diesem Rang !

Auch Jesus machte traditionsgemäß seinen feierlichen Einzug in Jerusalem auf einer Eselin und die Menge voller Freude legte ihre Kleider auf den Weg nieder und jubelte ihm zu, wie einem neuen König : „Hosannah – Gebenedeit, der da kommt im Namen des Herrn“.

Aber dann, einige Tage später, an diesem bitteren Nachmittag von Freitag war alles Hoffen aus : er hing am Kreuze und dem Tode nahe hat noch ausgerufen wie in einem Schrei als verlorener Gottes Sohn : „ in deine Hände nun leg ich meinen Geist und mein Leben. “ Aber wo bist DU ? Eli ! Eli lamna sabachtani [3] ? Und dann in heiliger Stille aber etwas enttäuscht legte man ihn ins Grab, in den Stein gehauen, und mit ihm die ganze Hoffnung auf ein neues messianisches Königtum als eine große Befreiung von Israel und der ganzen Menschheit…

Und voller Leben, wie es vorgesagt wurde, am dritten Tage ist er wieder auferstanden, leuchtend über Berg und Tal, Er ließ hinter sich ein offenes Grab und offene Tore für diejenigen, die den Weg des Auferstanden gehen wollen und gehen werden.

An diesem Ostermorgen gab es Treffen in verschiedenen Arten und Wegen : Maria von Magdala, weinend und zum Tode traurig seufzt auf vor dem Auferstandenen, den sie nicht erkannte : gib mir meinen „ Rabbuni “ wieder ! Wo hast du ihn hingelegt, bat sie mit flehender Stimme beim Gärtner, der sich dann endlich als Auferstandener entpuppte.

Vitrail de la cathédrale d’Héliopolis
Photo Marc Heilig

Und dann das Treffen mit den zwei, die sich nach all diesen traurigen Ereignissen trostlos auf den Weg nach der Heimat gemacht hatten. Für sie war alles am Ende – alles Hoffen erloschen - und dann erkannten sie ihn am Brechen des Brotes… das ist mein Leib, der hingegeben wurde auch für euch… Und sie entdeckten das Geheimnis des echten Glaubens.

Und seit diesem Ostermorgen stehen nun alle Tore offen und alle Wege führen immer wieder, nicht zum Grabe, sondern zum Wort des Auferstandenen, der seinen Leib und sein Blut hingegeben hat für jeden von uns, damit wir in tiefer Danksagung [4] die Messe unserer Gemeinde immer wieder feiern als Gabe Gottes.

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